Wintertag

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Mittlerweile heizen wir seit fast drei Jahren mit unserer Wärmepumpe. Wir haben uns nun für einen festen Stromtarif entschieden und verwenden nun teilweise „smarte“ Thermostate, um die Innentemperaturen möglichst komfortabel zu halten und dennoch Energie zu sparen. Aufgrund der Lärmemissionen haben wir von 22 bis 6 Uhr den Flüstermodus aktiviert und zeitgleich auch noch eine Nachtabsenkung in der Heizungssteuerung um 2° Celsius vorgesehen. Passend dazu senken unsere steuerbaren Thermostate die Soll-Raumtemperatur am Wochenende automatisch in der Zeit von 22 bis 10 Uhr von 22°C auf 18°C ab, um Heizkosten zu sparen.

Wir haben jeweils vier Fritz-Dect302-Thermostate im Erdgeschoss und im Obergeschoss, die jeweils durch ein Raumthermometer FRITZ!Smart Control 440 gesteuert werden. Die Räume bleiben durch geöffnete Türen jeweils miteinander verbunden. Zusätzlich gibt es noch abgeschlossene Zimmer (Bad, Schlafzimmer, etc.), wo nachwievor konventionelle Thermostate nach Bedarf eingestellt werden. Die Kosten für die Umrüstung haben rund 500€ betragen.

Die folgende Grafik zeigt den Stromverbrauch und die Raumtemperaturen an einem kalten Wintertag (die Nacht vom 10. zum 11. Januar 2026 mit bis zu minus 7°C) im Überblick. Links und rechts sind die Beiträge unserer PV-Anlage zu sehen, die im Winter praktisch zu vernachlässigen sind. Wir sehen, dass unsere Heizung meist mit 3 bis 5 KW Strom auskommt, wobei sie zeitweise aber bis zu 10 KW Strom benötigt. (Einige Spitzen in der Grafik können natürlich z. B. auch durch unseren Herd oder unsere Kaffeemascheine verursacht sein, da hier der Gesamtverbrauch dargestellt ist.)

Die Thermostate halten die Soll-Temperature im EG relativ gut, in unserem schlecht gedämmten OG sind die Temperaturen niedriger aber noch durchaus akzeptabel, zumal in den abgeschlossenen Räumen (Schlafzimmer) -ohne Nachtabsenkung- höhere Temperaturen erreicht werden. (Die obere Grafik stammt aus der Tibber-App, die beiden mittleren von der Fritzbox und die untere von wetter.com. von mir jeweils ergänzt)

Die Wärmepumpe schaltet bei diesen kalten Temperaturen übrigens zeitweise die Heizstäbe hinzu, was durch ein deutliches Knackgeräusch wahrzunehmen ist.

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