Sommertag

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Im Sommer erzeugt die Wärmepumpe ja nur Warmwasser. Die einzige Möglichkeit zu sparen, besteht also darin, dafür PV-Strom zu verwenden. Deshalb habe ich die Solltemperaturen so gewählt, dass um 12 Uhr die Warmwasserbereitung anspringen muss. Leider reicht unser Warmwasserspeicher nicht für den ganzen Tag, so dass irgendwann abends dann erneut Warmwasser bereitet wird. Hier sehen wir den Stromverbrauch vom 15. August, gelb eingekästelt der Anteil für die Warmwasserbereitung.

Wir verbrauchen täglich so ungefähr zwei bis drei KWh Strom für die Warmwasserbereitung pro Tag, je nachdem wieviel Personen zu Hause sind. Davon werden wir wohl bestimmt über die Hälfte mit PV-Strom erzeugen können. Bei unserem aktuellen Strompreis von rund 23ct und unserer Einspeisevergütung von 13ct sparen wir dadurch also weniger als 20ct pro Tag.

Einsparpotential gibt es bei uns ja eher während der Heizperiode, wo wir bei eisigen Temperaturen auch mal 90 KWh pro Tag verbrauchen können. Dehalb sind für uns die Strompreise im Winter relevant. Folgende Grafik vom 15.8. zeigt, dass wir durch unsere PV-Anlage ohne Speicher aber auch kaum von günstigen Sommerstrompreisen profitieren könnten, da wir um die Mittagszeit ja keinen Strom vom Netz beziehen.

Am 10.8. hatten wir die zweite Wartung vor Ort. Der Techniker befand die Anlage als technisch einwandfrei. Wir hoffen, dass die Reinigung der Wärmepumpe vielleicht auch noch ein bisschen zur Effizienz beitragen wird. Während der letzte Thermondo-Techniker unseren Anlagendruck von 1,5 bar als in Ordnung befand, wurde diesmal der Druck wieder auf 2 bar erhöht. Ein interessantes Detail zeigt das Einsatzprotokoll aber noch. Der Einschaltpunkt für den Bivalenten Betrieb wurde bei -7°C als korrekt eingestuft. Vielleicht ergeben sich hier noch Möglichkeiten, den Einsatz der Heizstäbe zu verringern. Hier werde ich eventuell im Winter nochmal testen.

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